VIPASSANA ©

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Begleitung

 

           

Im Buddhismus werden Menschen, die auf Grund ihrer eigenen Meditations-Erfahrungen, und ihres Wissens andere auf dem Weg der Selbsterkenntnis begleiten können „Kalyana-mitta“ genannt. Dies ist weniger eine Lehrer-Schüler Beziehung im gewohnten Sinn, sondern eine Beziehung, in der auf partnerschaftlicher Ebene Anleitungen und fortlaufende Begleitung gegeben werden. Vertrauen und zwischenmenschlicher Kompetenz stehen im Vordergrund.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass eigene Meditationsergebnisse und Mitgefühl die Grundvoraussetzungen sind, andere auf diesem Weg zu begleiten, und diese Aufgabe genauso von „Laien“ ausgeübt werden kann.

Laien sind Menschen, wie Du und ich, die den Lebensweg mit Hilfe von Vipassana gehen, mit ihren Familien leben, ihrer Arbeit nachgehen und in der Gesellschaft integriert sind. Laien sind nicht Buddhisten 2. Klasse, sondern genauso vollwertig wie die in Klöstern lebenden Nonnen und Mönche.
Im Gegensatz zur westlich-autoritären Mentalität in spirituellen Angelegenheiten, haben Buddhistische Mönche und Nonnen kein „Erleuchtungsmonopol“, denn Erkenntnis, Weisheit und deren Vermittlung sind bei Begeisterung, Vertrauen, entsprechend konstanter Bemühung und Praxis für jeden Menschen, unabhängig von der eigenen Lebensgestaltung gleichwertig möglich.

           
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